Coopervane ist eine in Hamburg von América Méndez, Elena Getzieh, Frederick Vidal und Ranil Beyer gegründete Künstlergruppe, 
            die sich für die Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel einsetzt. 
            Alle beteiligten Künstler orientieren sich hierbei an den Grundsätzen, die schon im  Gründungsstatut der Berliner Secession 1919 zusammengefasst wurden: 

            "[Coopervane] wird von einer Anzahl Künstler gebildet, die im Sinne ihrer Kunst ideelle Unternehmungen vorhaben, 
            welche sie, wie auch ihre Kunst, notwendigerweise von den bisherigen Künstlern trennen. 
            Hauptgrundsätze sind: Wahrheit − Brüderlichkeit − Kunst." 

            Die Werke der Mitglieder Coopervanes variieren stilistisch, doch liegt der Schwerpunkt aller in 
            einer ästhetischen Verbundenheit zur Malerei. 



            Coopervane is a group of artists founded in 2009 by América Méndez, Elena Getzieh, Frederick  Vidal and Ranil Beyer. 
            Primary objective is to use photography as an artistic expression. 

            Coopervane‘s works are based on the principles of the Berlin Secession pronounced in their law of incorporation in 1919: 

            "[Coopervane] is established by a number of artists who want to realize their art by means of ideational acts. 
            These ideational acts and their art shall separate them from hitherto artists. Core principles are: truth − fraternalism − art." 

            The art works of coopervane-artists vary in style and represent each artist‘s footprint. 
            They unite in one essential element: all are aesthetically related to the art of painting.

            presse / information :  presse@coopervane.com
        ✈ coopervane_presse_information.pdf (download)
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            http://www.hfbk-hamburg.de/
            Ranil Beyer             Seine tiefgrünen Wiesenlandschaften sind so düster wie die Gemälde altniederländischer Meister.             Mit ihren gegenläufigen Unschärfen wirken die Bilder, als wären sie aus einem fahrenden Zug heraus fotografiert worden.             Und unweigerlich beginnt das Auge, diese fast wie Pastelle wirkenden Aufnahmen nach Verwischung und übermalungen abzusuchen – ein Eindruck,             den Ranil Steva Beyer, 1979 geborener HfbK – Absolvent aus Hamburg, noch dadurch verstärkt, indem er seine Fotos auf Alubond – Platten,             also dünnes Aluminium, aufzieht. Das ist jedoch keineswegs das übliche Vexierspiel, für das man es halten könnte, Fotografie versus Malerei,             wie es Gerhard Richter und andere seit Ewigkeiten praktizieren. Beyers Unschärfe hat nichts mit der Malerei zu tun, sondern ist die Symbiose             aus einer fotografischen und einer filmischen Technik. Wie an einem Filmset fährt er im Halbkreis aus Schienen an seinem Motiv vorbei,             die Kamera auf lange Belichtungszeit gestellt. "Für mich ist die Unschärfe keine Verschleierungstaktik. Sie dient nur dazu,             Freiflächen für den Betrachter zu schaffen, damit er sie mit seiner Imagination selbst ausfüllen kann. So mache ich ihn mir zum Komplizen", erklärt Beyer.             Auf das Thema Unschärfe ist er durch seine Studien zur englischen Bewegung der Piktorialisten im 19. Jahrhundert gestoßen.             Schon damals galt es, sich gegen den ständig geforderten Realitätsanspruch zu wehren, um die Fotografie als eigenständige Kunst zu manifestieren.             Beyer, der für diese Fotoarbeiten völlig auf digitale Manipulation verzichtet hat, sieht das Problem in anderer Form im Zeitalter der Digicams wieder heraufziehen:             "Wir sind heute in einer ähnlichen Situation. Wenn jeder glaubt, an einem Computer gute Fotografien herstellen zu können, leidet die ganze Gattung darunter."             Thomas Schönberger             Watchlist Monopol Nr. 4/2008, April